Gesellschaft: Schaden Klimageräte der Umwelt?

Der Klimawandel ist seit längerem ein großes Thema. Klimageräte aber auch, denn mit dem wachsenden Wohlstand wurden die Gerätschaften immer beliebter und die Nachfrage wird in den nächsten Jahren keinesfalls nachlassen, weil es immer wärmer wird. Allerdings ist zu vermerken, dass es durch die Klimageräte noch wärmer wird.

Wer in seinem Büro eine Klimaanlage stehen hat, kann sich glücklich schätzen, denn es tut der Produktivität gut. Zuhause angekommen, geht es aber auch direkt weiter — die Räume sind abgekühlt und es steht einem entspannten Abend nichts mehr im Wege.

Ohne Kühlung hätten wir auch ein Problem, denn ohne Kühlgeräte könnten wir Lebensmittel nicht mehr so lagern wie bisher und sollte die Raumtemperatur zu warm sein, dann könnte die Wirkung von Medikamenten verfliegen.

Jedoch hat die Kälte auch seine Schattenseiten, denn der Stromverbrauch nimmt drastisch zu — weltweit. Es befeuert zudem den Klimawandel, der uns auch hierzulande heiße Tage beschert und künftig dafür sorgen wird, dass der Kontinent Afrika unbewohnbar wird. Eine Dramatik, die uns in den nächsten Jahrzehnten passieren wird.

Stromverbrauch bis 2050 wird sich verdreifachen

Ob Kühlanlagen oder Ventilatoren: Die Gerätschaften verbrauchen weltweit ein Zehntel des verbrauchten Stroms, schätzt die IEA. Der Wert könnte sich bis 2050 verdreifachen. Der dafür aufgewendete Stromverbrauch hat dasselbe Niveau, wie die USA und Deutschland zusammen.

Experten haben für diesen Anstieg auch eine Erklärung. In den USA und Japan haben zu 90 Prozent aller Menschen eine Klimaanlage. In den heißesten Zonen des Planeten haben aber nur acht Prozent eine Klimaanlage. Das wirtschaftliche Wachstum tut aber genau diesen Ländern gut und damit steigt der Wohlstand: der Pro-Kopf-Einkommen wie zum Beispiel in Indien steigt. Diese Schwellenländer werden den Stromverbrauch in den nächsten Jahren stark vorantreiben.

Wenn es ein Klimagerät sein muss, dann zumindest ein Gerät mit einem sehr niedrigen Stromverbrauch, hierzu gibt es insbesondere ein Gerät, welches offenbar diese Voraussetzung erfüllt, weitere Informationen zum De‘Longhi Klimagerät.

FKWs sorgt für zusätzliche Erwärmung

In Kühlgeräten wird Flurkohlenwasserstoff (FKW) verwendet und dies schädigt obendrein noch das Klima, sofern es in die Umwelt gelangt. Die Menge sind verglichen mit den Co2-Emissionen zwar gering, aber dafür ist das Gas um 23.000 mal klimaschädlicher als Kohlendioxid.

Experten gehen davon aus, dass zur Mitte des Jahrhunderts FKWs für zwölf Prozent der globalen Erwärmung verantwortlich sein werden. Fachleute haben sich hiermit noch nicht weitestgehend beschäftigt, weshalb diese Thematik kaum Erwähnung findet.

Ärmere Länder werden zusätzlich leiden

Die Klimaerwärmung hat auf die nördlichen Breitengraden noch keine verheerende Wirkung. In den südlicheren Regionen könnte es aber tödlich werden, denn alle 30 Städte mit den höchsten Temperaturen (durchschnittlich) liegen in einem Entwicklungsland. Hier fehlen Kühlsysteme und so kommt es, dass mehr als eine Milliarde Menschen bedroht sein werden — insbesondere Menschen aus Asien und Afrika. Dies geht aus einer Untersuchung der „Sustainable Energy for All“ hervor.

Das Problem ist auch, dass die Kühlkette bei einem Fünftel der Impfstoffen unterbrochen sein wird. Die WHO schätzt, dass hierdurch weitere halbe Million Menschen sterben werden. Das passiert auch, weil verdorbene Lebensmittel konsumiert werden, aufgrund fehlender Kühlmöglichkeiten.